Kleine Tipps– große Wirkung

Ein freundliches Lächeln, saubere -ordentliche Kleidung, ein fester Händedruck und das Smartphone auf dem Flugmodus: Kleine Tipps, die bei einem Vorstellungsgespräch eine große Wirkung zeigen – vor allem, wenn sie nicht eingehalten werden…

1. Ehrlichkeit in den Bewerbungsunterlagen

Weiterbildungen als absolviert angeben, die nicht beendet wurden – mit Sprachkenntnissen in Wort und Schrift prahlen, die man nur gebrochen spricht?

Falsche Angaben im Lebenslauf bringen Sie im Bewerbungsgespräch oder spätestens im Job in Erklärungsnot. Machen Sie nur Angaben, die auch stimmen!

2. Vorbereitet sein

Oft wird dieser Tipp als selbstverständlich gesehen. Doch die Praxis zeigt, wie leicht über diesen Schritt von Seiten des Bewerbers hinweg gesehen wird.

Vor dem ersten Telefonat oder dem Bewerbungsgespräch ist es wichtig sich die Stellenausschreibung nochmals genau anzusehen. Machen Sie sich noch einmal bewusst, was die Stelle zu bieten hat und was sie fordert. Auch ein Blick auf die Firmenhomepage ist dringend zu empfehlen. Sie gibt Zusatzinformationen, die im Vorfeld einige Fragen beantworten können und zeugt Ihrerseits von Interesse und Engagement.

3. Leidenschaft für den Job zeigen

Mittelständler suchen Mitarbeiter, die sich mit dem Produkt und der Unternehmensstruktur identifizieren können. So sind eine langfristige Zusammenarbeit und ein zufriedener Arbeitnehmer wahrscheinlicher.

Stellen Sie im Gespräch heraus, weshalb Sie den Job und die Branche interessant finden – mehr noch für die „Position brennen“!

4. Am Gespräch aktiv teilnehmen

Das Bewerbungsgespräch dient nicht nur dazu, dass der Personalberater etwas über Sie erfährt. Sie wollen sich im neuen Job wohlfühlen, deshalb informieren Sie sich gut über den potenziellen neuen Arbeitgeber.

An einem Punkt im Gespräch werden Sie aufgefordert Ihre Fragen zu stellen. Bereiten Sie sich darauf vor und stellen Sie Fragen zu der Unternehmensstruktur, zum Aufgabenfeld oder den Produkten.

5. Seien Sie offen, aber wahren Sie eine natürliche Distanz

Die Grenze zwischen locker-selbstsicher und zu lässig-distanzlos ist sehr schmal. Sprechen Sie beim Smalltalk über Allgemeines und bringen Sie an angemessenen Stellen Ihre Interessen ein. Werden Sie jedoch nicht zu persönlich und waren ebenfalls in der Körperhaltung die natürliche Distanz.

Achten Sie auf die Körperhaltung und die Wortwahl des Gegenübers. Dies ist oft ein guter Hinweis für eine angemessene Gesprächsform.

6. Seien sie zielgerichtet- auch in Ihren Antworten

Ein gutes Bewerbungsgespräch muss keine Stunde dauern. Ziel ist es, dass beide Seiten sich kennen lernen, Fragen beantwortet werden und beide Parteien mit Zusatzinformationen aus dem Gespräch gehen.

Haben Sie bei der Beantwortung stets die Frage im Hinterkopf!
Erklärungen und Zusatzinformationen sind wichtig, doch wägen Sie immer ab, ob die Informationen zielführend und relevant für die Frage sind.

7. Vorbereitet sein – Spontanität nicht verlieren

Antworten auf Standartfragen vorzubereiten ist an sich etwas Gutes, so ersparen Sie sich eventuell ein unangenehmes Schweigen.

Doch achten Sie bei der Vorbereitung darauf in Ihren eigenen Worten zu sprechen, seien sie Ihr „professionelles Ich“. Nichts ist weniger authentisch als vorgelesene Lehrbuchantworten.

 

Bremen, 15.12.2015

A. van der Velde

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