In der Industrie 4.0 sind kreative Ingenieure gefragt

Die Chancen für das Ingenieurwesen waren nie aufregender als jetzt, denn vernetzte Systeme erfordern Wissen, Teamgeist und Kreativität. Industrie 4.0 wird in unserem Unternehmen sehr konkret angewandt.

Europas Auto des Jahres? Der neue Astra! Spannendste Neuentwicklung bei Elektrofahrzeugen? Der künftige Ampera-e! Marke mit dem kräftigsten Image-Sprung: Opel! In Rüsselsheim am Main tut sich was. Unser Unternehmen, gegründet anno 1862, befindet sich mitten in der größten Produktoffensive seiner Geschichte: Von 2016 bis 2020 bringen wir 29 neue Modelle auf den Markt. Wenn ich – sei es in Meetings oder in der Kantine - mit Kolleginnen und Kollegen aus unserem mehr als 7000-köpfigen Ingenieursteam spreche, werde ich fast ein wenig neidisch. In diesen Tagen macht es kreativen Köpfen sichtlich Spaß, an Projekten in der Autobranche zu arbeiten.

Die Chancen für Ingenieurinnen und Ingenieure, die Zukunft einer ganzen Industrie maßgeblich mitzugestalten, waren nie aufregender. Denn die Branche wird sich in den nächsten fünf Jahren stärker verändern als in den vergangenen 50. Das gilt insbesondere für komplexe, vernetzte Systeme und Funktionen, die für Sicherheit, Qualität und Konnektivität sorgen.

Digitalisierung ist bei uns kein Aspekt unter vielen

Silo-Denken, das war einmal. Vernetzte Systeme erfordern nicht nur Ingenieurswissen, sondern auch Teamgeist und Kreativität. Diese neue Ingenieursgeneration möchte ich von Opel überzeugen, deswegen habe ich jetzt ein XING-Profil. Als promovierter Elektroingenieur und Opel-CEO will ich Ihnen nicht nur Einblicke in die Automobilindustrie und die Welt bei Opel geben. Ich will Sie auch auf unserem Weg in die Zukunft mitnehmen und aufzeigen, warum gerade Opel in einer digitalen Welt ein attraktiver Arbeitgeber ist.

Digitalisierung ist bei uns nicht nur ein Aspekt unter vielen. Ihr Rechnung zu tragen ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Es geht nicht um Innovation als Selbstzweck oder als Marketingaktivität, sondern um die Positionierung in einem harten Wettbewerb.

Das gilt nicht nur für unsere Autos, sondern auch für die Art und Weise unserer Arbeit. Industrie 4.0 ist bei Opel bereits sehr konkret. Im 3D-Drucker entstehen beispielsweise schon heute Werkzeuge, die den Mitarbeitern am Band das Leben leichter machen. Dieses Ziel haben auch kollaborierende Roboter, die künftig in der Serienproduktion unterstützend eingreifen und nicht nur Ergonomie und Flexibilität erhöhen, sondern auch die Effizienz. Opel hat hier eine Vorbildfunktion im ganzen General-Motors-Konzern. Wir streben eine Vorreiterrolle in der Automobilindustrie an.

Wir müssen Treiber sein, nicht Getriebene

Das Ziel ist klar: Wir müssen uns in rasantem Tempo neu erfinden, um den Anforderungen der Mobilität der Zukunft gerecht zu werden. Wir müssen Treiber der Digitalisierung sein, nicht Getriebene! Es reicht nicht mehr aus, überzeugende Fahrzeuge zu entwickeln und anzubieten. Wer in einer ohnehin schon extrem wettbewerbsintensiven Branche bestehen will, muss sich vom reinen Fahrzeughersteller zum vernetzten Mobilitätsanbieter wandeln. Opel ist hier auf einem guten Weg – mit Diensten und Produkten wie CarUnity, OnStar oder dem Ampera-e.

Die Automobilindustrie ist wettbewerbserprobt, sie hat schon oft bewiesen, dass sie Herausforderungen meistern kann. Wir stehen erst am Anfang einer spannenden und komplexen Entwicklung. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, sich verstärkt mit der Mobilität der Zukunft auseinanderzusetzen und Chancen zu nutzen.

Quelle: www.xing.com

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